Diamantbestattung Wien
Ewige Erinnerung in einem Diamanten
Aus der Asche eines geliebten Menschen entsteht ein echter Diamant – eine einzigartige und ewige Form der Erinnerung, die Sie für immer bei sich tragen können.
Erinnerungsdiamanten aus Kremationsasche
Eine Diamantbestattung ist eine moderne Form der Bestattung, bei der aus einem Teil der Kremationsasche ein echter Diamant hergestellt wird. Durch ein hochspezialisiertes Verfahren wird der in der Asche enthaltene Kohlenstoff extrahiert und unter extremem Druck und hohen Temperaturen zu einem echten Diamanten kristallisiert. Das Ergebnis ist ein zertifizierter Edelstein, der chemisch und physikalisch identisch mit natürlichen Diamanten ist und als dauerhaftes Andenken dient.
Der Prozess basiert auf dem HPHT-Verfahren (High Pressure High Temperature), das auch zur Herstellung von synthetischen Diamanten in der Industrie verwendet wird. Dabei wird der aus der Asche gewonnene Kohlenstoff bei Temperaturen von über 1400 Grad Celsius und einem Druck von etwa 60.000 Bar behandelt. Unter diesen extremen Bedingungen ordnen sich die Kohlenstoffatome in der typischen Kristallstruktur eines Diamanten an. Dieser Prozess dauert mehrere Wochen bis Monate, je nach gewünschter Größe des Diamanten. Das Verfahren ist wissenschaftlich erprobt und wird von spezialisierten Laboren durchgeführt, meist in der Schweiz, Deutschland oder den USA.
In Österreich und Wien ist die Diamantbestattung legal und wird zunehmend beliebter. Voraussetzung ist eine Feuerbestattung, da nur aus Kremationsasche Diamanten hergestellt werden können. Die restliche Asche kann weiterhin auf herkömmliche Weise beigesetzt werden – auf einem Friedhof, in einem Urnengrab, im Kolumbarium oder durch eine Naturbestattung. Es ist möglich, sowohl einen Erinnerungsdiamanten herstellen zu lassen als auch die restliche Asche traditionell beizusetzen. Die Aufbewahrung von Erinnerungsdiamanten unterliegt in Österreich keinen rechtlichen Beschränkungen.
Die Herstellung eines Erinnerungsdiamanten ermöglicht eine sehr persönliche Form des Gedenkens. Der Diamant kann in einem Schmuckstück gefasst und getragen werden, als Erinnerungsstück aufbewahrt oder an kommende Generationen weitergegeben werden. Viele Familien empfinden dies als tröstlich, da sie die Erinnerung an den Verstorbenen buchstäblich bei sich tragen können. Die Diamanten sind in verschiedenen Größen, Farben und Schliffen erhältlich und werden mit Echtheitszertifikaten geliefert. Jeder Diamant ist einzigartig, da die chemische Zusammensetzung der Asche jedes Menschen unterschiedlich ist.
Ablauf der Diamantenherstellung
Von der Kremation bis zum fertigen Erinnerungsdiamanten – ein präziser, mehrmonatiger Prozess.
Feuerbestattung und Ascheentnahme
Zunächst muss eine reguläre Feuerbestattung durchgeführt werden. Nach der Einäscherung wird ein Teil der Asche für die Diamantenherstellung entnommen. Für einen Diamanten von etwa 0,5 Karat werden ungefähr 200 bis 500 Gramm Asche benötigt. Die restliche Asche bleibt der Familie zur Verfügung und kann nach Wunsch beigesetzt werden. Sie entscheiden, ob die gesamte restliche Asche beigesetzt wird oder ob mehrere Diamanten aus größeren Aschemengen hergestellt werden sollen. Die Asche wird sicher verpackt und an das Speziallabor geschickt, wo sie dokumentiert und registriert wird. Dieser Schritt erfolgt unter strengen Qualitäts- und Sicherheitsstandards.
Kohlenstoffextraktion und Reinigung
Im Labor wird der Kohlenstoff aus der Asche extrahiert und gereinigt. Dieser Schritt ist entscheidend, da nur reiner Kohlenstoff zu einem Diamanten kristallisiert. Die Asche wird zunächst auf über 2000 Grad erhitzt, um alle organischen Verunreinigungen zu entfernen. Anschließend wird der Kohlenstoff chemisch isoliert und gereinigt. Je nach gewünschter Farbe des Diamanten erfolgen unterschiedliche Reinigungsverfahren. Für farblose Diamanten wird der Kohlenstoff maximal gereinigt, während für natürlich gefärbte Diamanten bestimmte Spurenelemente bewusst erhalten bleiben. Dieser Prozess dauert mehrere Wochen und wird mit höchster Präzision durchgeführt.
HPHT-Kristallisation
Der gereinigte Kohlenstoff wird in eine spezielle Hochdruckpresse gegeben und dem HPHT-Verfahren unterzogen. Bei Temperaturen von über 1400 Grad Celsius und einem Druck von etwa 60.000 Bar – vergleichbar mit den Bedingungen tief im Erdinneren – kristallisiert der Kohlenstoff zu einem Diamanten. Dieser Vorgang dauert je nach gewünschter Größe zwischen mehreren Wochen und mehreren Monaten. Die Wachstumsgeschwindigkeit beträgt nur wenige Mikrometer pro Tag. Nach Abschluss der Kristallisation wird der Rohdiamant aus der Presse entnommen. Er sieht zunächst noch ungeschliffen aus, hat aber bereits die charakteristischen physikalischen Eigenschaften eines Diamanten: extreme Härte, hohe Lichtbrechung und Brillanz.
Schliff, Zertifizierung und Auslieferung
Der Rohdiamant wird von erfahrenen Diamantschleifern in die gewünschte Form geschliffen. Zur Auswahl stehen verschiedene Schliffe wie Brillantschliff, Prinzessschliff, Herzschliff, Smaragdschliff oder Ovalschliff. Der Schliff bestimmt maßgeblich die Brillanz und das Aussehen des Diamanten. Nach dem Schliff wird der Diamant von unabhängigen gemmologischen Instituten zertifiziert. Das Zertifikat bestätigt die Echtheit, Qualität, Größe, Farbe und Reinheit des Diamanten. Viele Anbieter bieten zusätzlich eine DNA-Analyse an, die die Verbindung zur Asche des Verstorbenen dokumentiert. Der fertige Diamant wird sicher verpackt und an Sie ausgeliefert. Auf Wunsch kann er direkt in ein Schmuckstück gefasst werden. Die gesamte Herstellungsdauer beträgt in der Regel 6 bis 9 Monate.
Eigenschaften von Erinnerungsdiamanten
Größen, Farben, Schliffe und Zertifizierung der Memorial Diamonds.
Diamantfarben
Die Farbe eines Erinnerungsdiamanten hängt von der chemischen Zusammensetzung der Asche ab. Ohne zusätzliche Behandlung entstehen meist bernsteinfarbene bis gelbliche Diamanten, da die Asche natürlichen Stickstoff enthält, der diese Färbung verursacht. Durch spezielle Reinigungsverfahren können auch farblose oder nahezu farblose Diamanten hergestellt werden. Blaue Diamanten entstehen durch Bor-Dotierung während des Kristallisationsprozesses. Schwarze Diamanten werden durch kontrollierte Einschlüsse erzeugt. Rötliche oder rosa Töne sind selten und entstehen durch spezifische Kristallstrukturen. Die natürliche Färbung macht jeden Diamanten einzigartig. Die Farbe ist dauerhaft und verändert sich nicht mit der Zeit.
Größen und Gewicht
Erinnerungsdiamanten werden typischerweise in Größen zwischen 0,25 und 1,0 Karat hergestellt. Ein Karat entspricht 0,2 Gramm. Ein Diamant von 0,5 Karat hat etwa einen Durchmesser von 5 Millimetern im Brillantschliff. Kleinere Diamanten ab 0,25 Karat sind günstiger und schneller herzustellen, während größere Diamanten von 0,75 bis 1,0 Karat mehr Zeit und Material benötigen. In Ausnahmefällen können auch größere Diamanten bis zu 2 Karat oder mehr hergestellt werden, was jedoch deutlich länger dauert. Die Wachstumsgeschwindigkeit ist begrenzt, daher steigt die Herstellungsdauer bei größeren Diamanten überproportional. Viele Familien entscheiden sich für mehrere kleinere Diamanten, damit mehrere Angehörige jeweils einen erhalten können.
Schliffe und Formen
Nach der Kristallisation wird der Rohdiamant von professionellen Diamantschleifern bearbeitet. Der Brillantschliff mit 57 oder 58 Facetten ist der beliebteste Schliff, da er maximale Brillanz erzeugt. Der Prinzessschliff ist quadratisch mit scharfen Ecken und wirkt modern. Der Herzschliff symbolisiert Liebe und Zuneigung. Der Smaragdschliff hat rechteckige Facetten und wirkt elegant. Ovalschliff, Marquiseschliff, Cushion-Schliff und Tropfenschliff sind weitere Optionen. Jeder Schliff betont unterschiedliche Eigenschaften des Diamanten. Der Schliff beeinflusst auch die scheinbare Größe – ein Ovalschliff wirkt größer als ein Brillantschliff gleichen Gewichts. Nach dem Schliff kann der Diamant in Schmuck gefasst werden: Ringe, Anhänger, Ohrringe oder Manschettenknöpfe.
Zertifizierung und Echtheit
Jeder Erinnerungsdiamant wird von unabhängigen gemmologischen Instituten zertifiziert. Die Zertifikate stammen von renommierten Organisationen wie dem Gemological Institute of America (GIA), International Gemological Institute (IGI) oder European Gemological Laboratory (EGL). Das Zertifikat beschreibt detailliert: Gewicht in Karat, Farbe, Reinheit, Schliff, Proportionen und Maße. Es bestätigt, dass es sich um einen echten Diamanten handelt, der die gleichen physikalischen und chemischen Eigenschaften wie natürliche Diamanten besitzt. Viele Anbieter bieten zusätzlich eine DNA-Analyse an, die nachweist, dass der Diamant aus der Asche des Verstorbenen hergestellt wurde. Das Zertifikat wird zusammen mit dem Diamanten ausgehändigt und sollte sicher aufbewahrt werden.
Wir sind jederzeit für Sie da
24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche – auch an Feiertagen und Wochenenden. In dieser schweren Zeit stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
Antworten auf Ihre Fragen zur Diamantbestattung
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zur Diamantbestattung. Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne persönlich.
Bei einer Diamantbestattung wird aus einem Teil der Kremationsasche ein echter Diamant hergestellt. Nach der Feuerbestattung wird der Kohlenstoff aus der Asche extrahiert und durch das HPHT-Verfahren (High Pressure High Temperature) bei extrem hohen Temperaturen (über 1400°C) und Drücken (etwa 60.000 Bar) kristallisiert. Dieser Prozess dauert mehrere Monate und erzeugt einen echten, zertifizierten Diamanten, der chemisch identisch mit natürlichen Diamanten ist. Die restliche Asche kann weiterhin traditionell beigesetzt werden.
Ja, Diamantbestattung ist in Österreich legal. Voraussetzung ist eine Feuerbestattung, da nur aus Kremationsasche Diamanten hergestellt werden können. Die restliche Asche kann weiterhin regulär beigesetzt werden. Es gibt keine rechtlichen Einschränkungen für die Aufbewahrung von Erinnerungsdiamanten in Österreich. Die Herstellung erfolgt meist in spezialisierten Laboren in der Schweiz oder Deutschland. Wir beraten Sie zu allen rechtlichen Aspekten und vermitteln seriöse Hersteller.
Die Herstellung eines Erinnerungsdiamanten dauert in der Regel zwischen 6 und 9 Monaten. Nach der Kremation wird die Asche an das Speziallabor geschickt, wo der Kohlenstoff extrahiert und gereinigt wird. Der eigentliche Kristallisationsprozess unter hohem Druck und hoher Temperatur dauert mehrere Wochen bis Monate, je nach gewünschter Größe. Größere Diamanten benötigen mehr Zeit. Anschließend wird der Rohdiamant geschliffen und zertifiziert, bevor er an Sie zurückgeschickt wird.
Erinnerungsdiamanten können in verschiedenen Farben entstehen: natürlich bernsteinfarben bis gelblich (aufgrund des Stickstoffs in der Asche), blau (durch zusätzliche Behandlung), farblos/weiß (durch spezielle Reinigung) oder schwarz. Die Größe reicht typischerweise von 0,25 bis 1,0 Karat, in Ausnahmefällen auch größer. Die Farbe hängt von der chemischen Zusammensetzung der Asche ab und macht jeden Diamanten einzigartig. Verschiedene Schliffe sind möglich: Brillantschliff, Prinzessschliff, Herzschliff, Smaragdschliff und andere.
Ja, aus einer Kremationsasche können mehrere Diamanten hergestellt werden, solange ausreichend Material vorhanden ist. Dies ermöglicht es, mehreren Familienmitgliedern jeweils einen Erinnerungsdiamanten zu geben. Für einen Diamanten von 0,5 Karat werden etwa 200-500 Gramm Asche benötigt. Die restliche Asche kann weiterhin regulär beigesetzt werden. Viele Familien entscheiden sich für mehrere kleinere Diamanten statt eines großen, damit verschiedene Angehörige jeweils einen erhalten können.
Jeder Erinnerungsdiamant wird von unabhängigen gemmologischen Instituten wie GIA, IGI oder EGL zertifiziert und geprüft. Sie erhalten ein Echtheitszertifikat, das bestätigt, dass es sich um einen echten Diamanten handelt. Der Diamant hat die gleichen physikalischen und chemischen Eigenschaften wie natürliche Diamanten. Viele Labore bieten auch DNA-Analysen an, um die Verbindung zur Asche des Verstorbenen zu dokumentieren. Seriöse Anbieter arbeiten transparent und dokumentieren jeden Schritt des Prozesses mit Fotos und Berichten.